Pudel krankheiten

Was sind typische Pudel Erbkrankheiten?

 

Zu den häufigsten vererbten Krankheiten beim Pudel gehören:

  • Progressive Retinaatrophie (PRA) – bei der die Netzhaut des Auges abstirbt. Das Auge wird trüb und der Hund schließlich blind.
  • Hüftgelenkdysplasie (HD) – bei der es sich um eine Fehlentwicklung der Hüftgelenke handelt. Der Pudel lahmt in den Hinterläufen.
  • Katarakt – bei dem sich die Augenlinse eintrübt und schließlich zur Erblindung führt.
  • Epilepsie – das ein Anfallsleiden ist und schubweise auftritt. Der Pudel krampft, ist nervös und kann abrupt zu Boden fallen.
  • Patella-Luxation – bei der die Kniescheibe herausspringt. Der Pudel beginnt zu lahmen und schont ein Bein auffällig.

 

Das Risiko für diese Erbkrankheiten lässt sich vermeiden oder zumindest reduzieren, wenn Welpen von einem seriösen Züchter gewählt werden. Eine gute Haltung kann ebenfalls dazu beitragen, dass sie nicht ausbrechen.

 

 

Ohrenentzündungen

Ohrenentzündungen sind für den Pudel sehr schmerzhaft.

 

Ebenso wie die Probleme im Bereich der Verdauung zeigen sich auch Ohrenentzündungen beim Pudel häufig. Verantwortlich hierfür sind die langen, hängenden Ohren und die stark behaarten Gehörgänge. In diesen können sich Erreger und Parasiten ungehindert ausbreiten und Fremdkörper lange Zeit unentdeckt bleiben. Regelmäßige Untersuchungen der Ohren – am besten bei der Fellpflege – können Infektionen schnell aufzeigen und eine frühzeitige Behandlung ermöglichen.

 

 

Kratz sich der Pudel häufig am Ohr, schüttelt des Kopf, reibt diesen am Boden oder ist schmerzempfindlich, sollte er umgehend zu einem Tierarzt gebracht werden. Gleiches gilt, wenn von einem oder beiden Ohren ein unangenehmer Geruch ausgeht oder diese gerötet sind.
Der Tierarzt wird das Ohr zunächst mit geeigneten Mitteln untersuchen, reinigen und gegebenenfalls von Fremdkörpern befreien. Im Anschluss kann eine medikamentöse Therapie folgen.

 

 

Tipps für ein gesundes Pudelleben

Ob vorübergehender Infekt oder vererbtes Problem, eine gesunde Haltung, Ernährung und viel Bewegung/Beschäftigung helfen dabei, den Pudel gesund zu erhalten. Und Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

 

Besondere Obacht sollte auf Folgendes gelegt werden:

 

  • Ausreichend Bewegung
  • Artgerechte, hochwertige Ernährung in richtiger Menge
  • Regelmäßige Fellpflege
  • Kontrollen der Zähne, Augen und Ohren
  • Abtasten des Rückens und der Gliedmaßen
  • Kurzhalten der Krallen, um ungehinderte Bewegung zu ermöglichen